Lohnt sich ein Zwischenverdienst? Ja! Berechne wie viel Kompensationszahlung das RAV auszahlt und wie viel mehr du am Monatsende hast.
Wer während der Arbeitslosigkeit arbeitet, verdient immer mehr als ohne Job. Das RAV gleicht die Lohnlücke zu 70% bis 80% aus.

Jeder Franken Zwischenverdienst wird durch die Kompensationszahlung ergänzt.
Mehr in deinem Portemonnaie im Vergleich zum reinen Taggeld ohne Job.
Ohne Zwischenverdienst (Netto)
Lohn CHF 2500 + Kompensation CHF 2800
Ein Zwischenverdienst ist ein Einkommen aus einer selbstständigen oder unselbstständigen Tätigkeit, das du während des Taggeldbezugs erzielst. Die Arbeitslosenversicherung fördert dies aktiv: Sie zahlt dir eine Ausgleichszahlung (Kompensationszahlung) auf die Differenz zwischen deinem versicherten Verdienst und dem Zwischenverdienst.
Vorteile: Du hast Ende Monat mehr Geld in der Tasche, sammelst neue Beitragszeit für eine spätere Rahmenfrist und bleibst im Berufsleben am Ball.
Der Zwischenverdienst muss jeden Monat auf dem Formular 'Angaben der versicherten Person' wahrheitsgetreu deklariert werden.
Ja! Du erhältst deinen erzielten Lohn plus die Kompensationszahlung der ALV (70% oder 80% der Lohnlücke). Das Gesamteinkommen liegt immer über dem reinen Taggeld.
Ja. Pro Monat mit Zwischenverdienst verbrauchst du weniger volle Taggelder, was deinen Taggeldanspruch zeitlich verlängert.
Wenn der Zwischenverdienst höher ist als dein versicherter Verdienst, erlischt für diesen Monat der Taggeldanspruch, da kein Verdienstausfall vorliegt.
Der Arbeitgeber zahlt ganz normal deinen Lohn aus. Du musst lediglich der Arbeitslosenkasse deine Lohnabrechnung einreichen.
Ja, sofern die Tätigkeit beitragspflichtig nach AHV/ALV ist, werden neue Beitragsmonate für die Zukunft angespart.
Dieser Rechner liefert lediglich eine unverbindliche Schätzung und ist kein amtlicher Leistungsentscheid. Die exakte Prüfung deines Anspruchs, der genauen Lohnbasis und der effektiven Abzüge wird ausschliesslich durch deine gewählte Arbeitslosenkasse vorgenommen. Ausserdem schwankt die monatliche Auszahlung leicht, da sie sich nach den tatsächlichen Arbeitstagen im jeweiligen Monat richtet (20 bis 23 Tage).