Eine Schriftart allein entscheidet nicht über den Erfolg deiner Bewerbung. Sie soll helfen, deine Angaben zu lesen. Statt einer vermeintlichen Rangliste Schweizer Lieblingsschriften kannst du zwei Varianten mit deinem eigenen Inhalt vergleichen.
Lesbarkeit als Ausgangspunkt
Die UZH-Präsentation von 2025 empfiehlt eine deutlich lesbare Schriftart und Schriftgrösse sowie einen übersichtlichen Aufbau. Daraus lässt sich keine bestimmte Schrift als allgemeiner Schweizer Standard ableiten.
Ob mit oder ohne Serifen: Prüfe die konkrete Schrift in deiner Datei. Grösse, Zeilenabstand, Gewicht und Kontrast wirken zusammen. Beachte zuerst allfällige Formatvorgaben des Arbeitgebers. Verkleinere die Schrift nicht nur deshalb, damit zusätzliche Zeilen auf eine Seite passen.
Zwei Varianten mit gleichem Inhalt vergleichen
Erstelle eine Kopie deines Entwurfs und ändere dort nur die Schrift. Verwende in beiden Varianten dieselben Überschriften, Daten und Beschreibungen. So kannst du die Darstellung vergleichen, ohne zugleich den Inhalt zu verändern.
Ein fiktiver Vergleichstext lautet: «Kundenanfragen telefonisch aufgenommen und an die zuständige Stelle weitergeleitet.» Ergänze im Test eine Datumszeile und eine längere Überschrift. Im tatsächlichen Lebenslauf beschreibst du nur Aufgaben, die du wirklich ausgeführt hast.
Dein Drei-Punkte-Check
- Lassen sich Fliesstext und Daten bequem lesen? Vergleiche beide Fassungen bei normaler Ansichtsgrösse und vergrössert.
- Sind Überschriften, Hervorhebungen und Abstände einheitlich? Nutze für dieselbe Art von Information jeweils denselben Stil.
- Bleibt der exportierte PDF-Text vollständig? Prüfe abgeschnittene Zeichen, fehlende Sonderzeichen, unerwartete Schriftwechsel und Seitenumbrüche.
Du kannst zusätzlich einen Absatz im PDF markieren, kopieren und in einen einfachen Texteditor einfügen. Auffällige Zeichen oder eine falsche Reihenfolge sind ein Anlass zur Kontrolle. Ein gelungener Kopiertest beweist jedoch keine Kompatibilität mit jedem Bewerbersystem und keine automatische Annahme.
Die fertige Datei bleibt entscheidend
Wähle nach dem Vergleich die besser lesbare, konsistente Fassung. Wiederhole die Exportprüfung nach grösseren Änderungen. Unabhängig vom Werkzeug bleibt die Schlusskontrolle bei dir. Informationen zu PARAT findest du auf der PARAT-Startseite.


