Der Sommer ist da, die Temperaturen steigen – und der Schweizer Arbeitsmarkt scheint oft in eine Art kollektiven Winterschlaf zu fallen, nur eben bei 30 Grad. Für viele Stellensuchende, die sich ausgerechnet jetzt beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) anmelden müssen, kann das Sommerloch frustrierend sein. Doch die ruhigeren Monate Juli und August bergen auch Chancen.
In diesem Artikel schauen wir uns an, worauf du bei der RAV-Anmeldung während der Sommermonate achten musst und wie du diese Zeit strategisch für deine Bewerbungen nutzen kannst.
Das Sommerloch: Realität oder Mythos?
Tatsache ist: Viele HR-Abteilungen und Entscheidungsträger in Schweizer Unternehmen sind während der Schulferien im Urlaub. Prozesse verlangsamen sich, Rückmeldungen auf Bewerbungen lassen länger auf sich warten und neue Stellen werden oft erst im September wieder ausgeschrieben.
Das Gleiche gilt für die RAV-Zentren. Auch hier nehmen Personalberater ihre wohlverdienten Ferien. Das bedeutet für dich:
- Längere Wartezeiten: Bis zu deinem ersten Beratungsgespräch kann es etwas länger dauern.
- Stellvertretungen: Es ist gut möglich, dass du in den ersten Wochen von einer Stellvertretung deines eigentlichen RAV-Beraters betreut wirst.
- Verzögerte Arbeitslosenkasse: Auch bei den Arbeitslosenkassen kann die Prüfung deines Dossiers wegen Unterbesetzung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Trotzdem gilt: Die pausieren nicht. Deine Pflichten beginnen ab dem Tag deiner Anmeldung.



