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Zwei Drittel aller Stellensuchenden nutzen KI für ihre Dossiers — und fallen damit bei Personalern sofort durch. Das Problem: alle klingen gleich.
Der Schweizer Arbeitsmarkt im April 2026 zeigt ein klares Bild: Die Arbeitslosenquote ist mit 3,1 % leicht rückläufig, doch die Qualität der Bewerbungsdossiers hat sich massiv verändert. Aktuelle Studien zeigen: Rund zwei Drittel aller Stellensuchenden setzen inzwischen KI wie ChatGPT ein. Doch was auf den ersten Blick wie ein Produktivitäts-Boost wirkt, wird für viele zur Falle.
Die ChatGPT-Falle: Wenn alle gleich klingen
Das grösste Problem bei generischen KI-Bewerbungen? Sie klingen alle gleich. Recruiting-Software und HR-Experten erkennen Copy-Paste-Dossiers sofort.
Personaler in der Schweiz klagen zunehmend über eine Flut von Motivationsschreiben, die zwar grammatikalisch perfekt, aber inhaltlich völlig austauschbar sind. Typische Phrasen wie "Mit grossem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen" oder "Als proaktiver Teamplayer..." werden von Recruiting-Software und geschulten HR-Experten sofort als KI-generiert entlarvt.
Das Resultat: Wer ein reines Copy-Paste-Dossier aus ChatGPT einreicht, landet oft direkt auf dem Absagen-Stapel, weil die persönliche Note (die "Authentizität") komplett fehlt.
SRF Impact: KI auf dem Vormarsch
Wie drastisch sich der Arbeitsmarkt durch Automatisierung und KI wandelt, zeigt auch diese SRF-Reportage:
Was das RAV jetzt fordert
Auch die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) spüren den Wandel. Die Hälfte der beim RAV gemeldeten Personen wünscht sich explizit Unterstützung im Umgang mit KI-Tools. Die Berater stehen vor dem Dilemma: Wie bringt man Stellensuchenden bei, KI effizient zu nutzen, ohne dass sie sich als "Roboter" bewerben?

