Stellenmeldepflicht 2026: Neue Regeln, mehr Berufe — Was Stellensuchende und Arbeitgeber wissen müssen
Die Stellenmeldepflicht 2026 bringt deutliche Veränderungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Durch die neu angepasste Liste des SECO fallen ab sofort mehr Berufe als in den Vorjahren unter diese Regelung. Egal ob du aktuell auf Jobsuche bist, dich neu orientierst oder als Arbeitgeber offene Stellen besetzen willst — die neuen Bestimmungen der Stellenmeldepflicht 2026 betreffen deutlich mehr Menschen und Branchen in der Schweiz. In diesem Artikel erklären wir dir genau, was sich ändert und wie du diese Entwicklung für dich nutzen kannst.
Was ist die Stellenmeldepflicht eigentlich?
Seit dem Jahr 2020 gibt es die Stellenmeldepflicht in der Schweiz in ihrer heutigen Form. Sie ist die direkte Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI, Art. 121a BV). Das Prinzip ist simpel: In Berufsarten mit einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote müssen Arbeitgeber ihre offenen Stellen zuerst dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) melden, bevor sie diese öffentlich ausschreiben dürfen (zum Beispiel auf Jobportalen oder der eigenen Website).
Für Stellensuchende, die beim RAV gemeldet sind, entsteht dadurch ein exklusiver Informationsvorsprung, um sich vor allen anderen bewerben zu können. Wenn du dich gerade im Prozess befindest, schau dir auch unseren Artikel zum RAV Anmeldung Ablauf an.
Was ändert sich bei der Stellenmeldepflicht 2026?
Der gesetzliche Schwellenwert bleibt bestehen: Erreicht eine Berufsart eine Arbeitslosenquote von ≥ 5%, wird sie meldepflichtig. Weil die Arbeitslosenzahlen sich jedoch verändern, wird die Liste der betroffenen Berufe jährlich aktualisiert.



