Imposter-Syndrom bei der Jobsuche: So besiegst du den Selbstzweifel
Du liest eine Stellenanzeige und denkst: "Das kann ich eh nicht." Du sitzt im Bewerbungsgespräch und wartest nur darauf, dass man dich als "Hochstapler" entlarvt. Willkommen beim Imposter-Syndrom – einem Gefühl, das mehr Menschen in der Schweizer Arbeitswelt kennen, als du vielleicht denkst.
Das Imposter-Syndrom (oder Hochstapler-Syndrom) ist kein Zeichen von Inkompetenz. Im Gegenteil: Es trifft oft gerade jene, die besonders qualifiziert und reflektiert sind. Doch während der Jobsuche kann es zu einer massiven Hürde werden. Es hält dich davon ab, dich auf spannende Positionen zu bewerben, und untergräbt dein Selbstbewusstsein in Lohnverhandlungen. Höchste Zeit, dem inneren Kritiker den Stecker zu ziehen.
Woran erkennst du das Imposter-Syndrom?
Das Tückische am Imposter-Syndrom ist, dass es sich als rationale Bescheidenheit tarnt. Typische Gedankenmuster sind:
- Der Glücks-Faktor: "Ich habe den letzten Job nur bekommen, weil ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war."
- Die Checklisten-Falle: Du bewirbst dich nur, wenn du 110 % der Anforderungen im Stelleninserat erfüllst.
- Die ständige Angst: Die Sorge, dass jederzeit jemand herausfinden könnte, dass du eigentlich gar nicht so kompetent bist, wie alle denken.
Diese Gedanken sind völlig normal, aber sie sind nicht wahr. Sie sind ein verzerrtes Selbstbild, das dich klein hält.



