Arbeitszeugnis Schweiz prüfen: Die wichtigsten Tipps
Ein Arbeitszeugnis ist in der Schweiz nach wie vor eines der wichtigsten Dokumente bei der Jobsuche. Es bestätigt nicht nur deine Anstellungsdauer, sondern gibt dem neuen Arbeitgeber auch einen tiefen Einblick in deine Leistungen und dein Verhalten. Doch oft verstecken sich hinter wohlwollenden Formulierungen kritische Botschaften.
Die Wahrheit hinter den Codes
In der Schweiz herrscht der Grundsatz, dass Arbeitszeugnisse "wahr und wohlwollend" formuliert sein müssen. Das bedeutet, dass offene Kritik selten direkt ausgesprochen wird. Stattdessen nutzen Arbeitgeber sogenannte "Zeugniscodes". Wenn es heisst, du hättest die Aufgaben "zu unserer Zufriedenheit" erledigt, entspricht das oft nur einer genügenden Note. "Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" hingegen ist ein klares "Sehr gut".
Achte auch auf fehlende Informationen. Wenn bei einem Projektleiter nicht erwähnt wird, dass er gut im Team arbeiten konnte, ist das ein lautes Schweigen.

Diese Punkte musst du prüfen
Wenn du dein Arbeitszeugnis erhältst, solltest du folgende Punkte kritisch prüfen:
- Personalien und Daten: Sind Name, Geburtsdatum, Heimatort und die exakten Daten der Anstellung korrekt?
- Sind deine wichtigsten Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten vollständig aufgeführt?


